Übernehme Bewährtes

Hiermit möchte ich dich ermutigen, von anderen zu lernen. Schaue dir ab, wie es andere bereits vor dir getan haben.

Es gibt mit Sicherheit auf meinem Gebiet, auf dem du Experte sein möchtest, bereits jemanden, der große Erfolge erzielt hat. Wie wäre es, wenn du ihn anrufst, dich mit ihm triffst und um seinen Rat fragst? Mal ehrlich, was ist deine Alternative? Du müsstest dir sonst alles selbst anlesen und beibringen a lá „learning by doing“. Aber … ist das wirklich nötig? Ich denke, dass du Bewährtes übernehmen solltest! Verstehe mich jetzt bitte richtig, Kreativität ist eine sehr gute Eigenschaft, doch manchmal zahlst du für Kreativität einen viel zu hohen Preis. Du musst nicht in den fundamentalen Dingen kreativ sein, übernehme die Dinge, die sich jahrzehntelang bewährt haben. Diese haben sich bereits ausbezahlt, sie funktionieren. Erfinde bitte das Rad nicht neu! Spare deine Energie und Kreativität für die Dinge, auf die es ankommt.

Wenn du bereits in den fundamentalen Dingen kreativ sein möchtest, ehrt dich das nicht. Es macht dich eher zum Narren. Kennst du den Spruch: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“? Möchtest du bereits in deinen Lehrjahren alles anders machen, weichst du deiner eigentlichen Arbeit aus. Kreativität wird schnell zur Ausrede, damit du nicht das wirklich Wichtige tun musst. Glaube mir: Du brauchst all deine Kraft für die schwierige Anfangszeit. Diese Zeit kommt bei jeder neuen Tätigkeit zuerst. Bündle deine Kraft! Erlerne die Grundfertigkeiten von der Pike auf und setze im Alltag Stück für Stück um. Erlerne zuerst dein Handwerkszeug. Dabei ist es egal, wie viel Erfahrung du bereits im Leben gesammelt hast. Die fundamentalen Strategien für eine Tätigkeit heißen deswegen so, weil sie für nahezu jeden Menschen zutreffen, egal welchen Hintergrund du hast. Die Basics sind Basics. Bist du in den Basiselementen Meister, dann kannst du die unterschiedlichen Elemente in einem kreativen Prozess zu einem neuen kreativen Ganzen zusammenzusetzen. So entstehen Innovationen!

Zu Beginn stellst du entscheidende Weichen für später. Übung macht den Meister. Stimmt das? Ich sage: Nur die Übung bewährter Dinge macht den Meister! Übung an sich macht nur beständig. Am Anfang einer neuen Tätigkeit legst du deine Routinen fest. Diese brennen sich ein. Die Einarbeitungszeit ist nicht die Zeit, um zu experimentieren oder neue Dinge auszuprobieren. Sonst kann es sein, dass du dir das Experimentieren und Ausprobieren zur Gewohnheit machst und das ist in den seltensten Fällen genug, um die Tätigkeit erfolgreich auszuführen.

Ein Beispiel soll das verdeutlichen: Hat ein Kleinkind erst einmal verstanden, dass es die Kontrolle über seine Extremitäten hat, versucht es den Eltern alles nachzumachen. Dies ist das Imitationslernen. Ist das Kind dann ein Teenager, kennt es auf alles eine bessere Antwort als die Eltern. Er hört auf Fragen zu stellen, weiß alles besser und lässt sich nicht helfen. Er möchte alles alleine können. Denkst du so wie ein Teenager, wirst du in 10 Jahren nicht unbedingt zu dem Menschen, der du sein möchtest. Zum Glück gibt es die Phase danach, die Reifungsphase. Der junge Erwachsene wird wieder lernfähig. Er erkennt, dass er niemals alle Antworten auf alle Fragen haben kann. Auch die Probleme nehmen andere Dimension an. Für dich bedeutet das, dass du dir stets neues Wissen aneignen solltest. Es ist wichtig, belehrbar zu bleiben, immer etwas Neues dazuzulernen, niemals zu denken, dass du schon alles weißt. All diese Phasen sind wichtig, du solltest nicht auf einer Stufe der Entwicklung stehen bleiben. Du solltest konstant lernen und wachsen.

Das Rad nicht neu zu erfinden ist eine gute Strategie. Denke darüber nach. Wer hatte mein Problem bereits vor mir? Was gehört nicht zu meiner Kernkompetenz? Tue nichts, was nicht in deiner Kernfähigkeit liegt. Du wirst nur dann wirklich erfolgreich, wenn du nur das tust, was du am besten kannst. Erfinde das Rad auch hier nicht neu. Es kostet zwar Geld, wenn du einen Experten engagierst, der das tut, was nicht in deiner Kernkompetenz liegt. Doch denke immer daran, dass du damit viel Zeit sparst und Zeit ist viel wertvoller als Geld.

Merke dir: Der arme Mensch setzt seine Zeit ein, um Geld zu sparen. Reiche Menschen setzen ihr Geld ein, um sich Zeit zu kaufen. Was ist das wichtigere Gut?

Auch empfinde ich es als intelligent, sich Ideen von anderen abzuschauen. Übernehme die Erkenntnisse erfolgreicher Menschen. Auf den Schultern eines Riesens kannst du viel weiter schauen. Einige denken, dass „Abschauen“ nicht ehrenwert sei. Ich denke, dass man sich von der Arbeit anderer Menschen inspirieren lassen darf, um dann seine eigene Idee darauf aufzubauen und auf eine andere Art und Weise neu hervorzubringen. Dies ist absolut legitim. Nahezu jede neue Erkenntnis baut auf bereits zuvor geleisteten Arbeiten anderer großer Männer oder Frauen auf. Vor Mozart gab es auch schon Komponisten von denen er reichlich gelernt hat. Dann hat er einen drauf gesetzt und selbst geniale Kompositionen geschrieben.

Noch ein Wort zum Schluss: Darfst du denn jetzt die Dinge nicht mehr hinterfragen? Es kann doch durchaus sein, dass, nur weil dein Chef es „schon immer so gemacht hat“, es einfach effektivere und effizientere Wege gibt die Dinge zu tun. Ja, das stimmt. Doch warte noch damit, dies deinem Chef zu sagen. Zu Beginn wird er dir sowieso nicht glauben. Es ist gut, wenn du dir zu Beginn gute Gewohnheiten aneignest. Hinterfragen und effizientere Lösungen zu suchen ist wichtig, doch erst, wenn du alle Basics beherrschst. Dann legst du deinem Chef detailliert dar, wie man bestehende Strukturen verändern könnte. Beachte die Reihenfolge.


PM International ist super. Mann und Frau Daumen nach oben.

 

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